So ist der neue VW Golf 7

(16.09.2012)

Am 4. September hatte der Golf 7 von Volkswagen seine Premiere, manche behaupten, der siebender könnte fast der 6er Golf mit einem Facelift sein.

Bildquelle: Volkswagen AG

Zu der Premierenfeier waren etwa 650 Gäste, wie zum Beispiel Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch, Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit und Matthias Wissmann, Präsident des Verbands der deutschen Automobilindustrie eingeladen.

Der Golf 7 ist wieder etwas länger und breiter als seine Vorgänger und verfügt über mehr technische Hilfen.

Derzeit gibt es den neuen Golf nur als Fahrzeug mit Verbrennungsmotor, jedoch ist der Golf VII als Elektroauto bereits in Planung.

Zum Design sagt VW-Designchef Klaus Bischoff:

„Extrem wichtig ist, dass sich die Proportionen des Golf mit der siebten Generation drastisch verändert haben und den Wagen souveräner denn je wirken lassen.“

Damit will Bischoff sagen: Weil die Vorderräder im Vergleich zum Vorgängermodell um ganze 4 Zentimeter nach vorn gerückt sind, erscheint die Motorhaube nun optisch länger. Bischof nennt dies den „Cab-Backward-Eindruck“; dieser ist erwünscht, denn eine möglichst weit hinten platzierte Passagierkabine gilt als typisches Merkmal von Oberklassefahrzeugen.

Aber auch die Motorhaube sitzt nun höher als die Kotflügelkanten, bei dem Vorgängermodell war es noch umgekehrt.
Die Design-Experten werden wahrscheinlich ewig über solche Details diskutieren und Glaubenskriege lostreten…

Die technischen Neuerungen des Golf 7

Der VW Golf 7 hat viele technische Neuerungen im Grundmodell, zum Beispiel die Start-Stopp-Automatik, ein Bremsenergie-Rückgewinnungssystem, ein Fünf-Zoll-Touchscreen sowie eine Multikollisionsbremse serienmäßig an Bord. Diese soll das Auto nach einer ersten Karambolage so abbremnsen, dass es zwar noch lenkbar bleibt, zugleich aber so stark verzögert wird, dass ein zweiter Aufprall möglichst abgeschwächt oder sogar verhindert wird.

Die Motoren

Anfangs erhält der Golf 7 zwei Turbo-Benziner mit 85 oder 140 PS sein, außerdem zwei TDI-Aggregate mit 105 oder 150 PS.
Das für mich am interessanteste Triebwerk ist der 140-PS-Benziner, ein Motor aus der neuen Baureihe EA 211, der als erster Großserien-Vierzylinder über ein „aktives Zylindermanagement ACT“ verfügt.

Umgangssprachlich wird es aber auch „Zylinderabschaltung“, tritt man nur leicht bis mäßig auf das Gaspedal, arbeiten nur zwei der vier Zylinder, die beiden anderen haben Pause.
Dies soll laut VW den Verbrauch auf dem Prüfstand um 0,4 Liter auf einen Durchschnittswert von 4,8 Liter je 100 Kilometer senken, dies wären dann 112 Gramm CO2 entspricht.

4,8 Liter Verbrauch sind für ein neues Fahrzeug dieser Klasse allerdings auch nur in Ordnung, mehr aber auch nicht.

Fakt ist aber, dass der Golf in Sachen alternativer Antriebstechnologien etwas hinterherhinkt: Erst ab 2013 soll es Antriebe mit Erdgas-, Hybrid-, Elektroantrieb- beim Golf geben.

Bei dem VW Golf 7 hat man eine große Auswahl, was die Fahrcharakteristika betrifft, hier muss man sich zwischen Eco-, Normal-, Individual- und Sport- sowie, falls das Auto mit einer aufpreispflichtigen, adaptiven Fahrwerksregelung bestellt wird, auch noch ein Comfort-Modus entscheiden.

Bei dem neuen VW hat man eine große Auswahl an Extras, dazu gehören zum Beispiel eine automatische Distanzkontrolle mit City-Notbremsfunktion, eine Einparkautomatik für Quer- und Längslücken, ein Spurhalteassistent, eine Müdigkeitserkennung oder eine Fernlichtautomatik.
Auch ein proaktives Insassenschutzsystem gehört dazu, sobald die Sensoren des Wagens eine kritische Situation erkennen, werden die vorderen Sicherheitsgurte vorgespannt und die Seitenscheiben bis auf einen Spalt geschlossen; dies ist für die Kopf-Seiten-Airbags wichtig.
Aber auch eine Progressivlenkung, die beim Rangieren die Lenkarbeit reduziert, bei flotterer Fahrt jedoch kürzer übersetzt wird und so ein direkteres Lenkgefühl vermittelt gehört zu den Extras.
Mein Lieblingsextra ist derzeit die Verkehrszeichenerkennung, diese besteht aus einer Kamera, welche sämtliche Geschwindigkeitshinweise oder Überholverbote registriert und diese dann im Kombiinstrument sowie auf dem Navigationsbildschirm zusätzlich anzeigt.

Ich freue mich schon auf meine erste Probefahrt mit dem VW Golf 7

 

 

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