Tipps um sas Auto vor dem Marder zu schützen

(14.04.2012)

Jetzt im Frühling kommt auch wieder der Marder hervor, besonders die Rüden verteidigen wieder vermehrt ihr Revier – mitunter leiden auch mal die Kabel und Schläuche eines Autos unter der Beißwut der Tiere.

© Andreas Böhm - Fotolia.com

Jetzt wo der Marder sein Revier neu absteckt, grenzt er sein Revier mit Duftmarken ab. Wie Katzen und andere Tiere unternimmt er dafür regelmäßig  Streifzügen, diese führen ihn auch durch Pkw-Motorräume. Im Regelfall interessieren ihn die Schläuche und Kabel nicht. Denn er frisst lieber Kleinsäuger wie Mäuse, aber auch Regenwürmer, Vögel, Eier oder Früchte anstatt Plastik oder Gummi.
Wenn der Motorraum jedoch bereits nach einem anderen Marder riecht, wird der Nager fuchsig – Konkurrenten kann er in seinem Revier nicht gebrauchen. Dann zerkratzt und zerbeißt er alles, was ihm zwischen die scharfen Reißzähne kommt.

So musste schon so mancher Autofahrer die leidliche Erfahrung mit einem Marder machen, man will sein Auto starten und es tut sich -schlimmstenfalls- gar nichts, wenn man den Zündschlüssel umdreht.

Als Jäger haben Marder scharfe Zähne, mit welchen sie auch problemlos Zündkabel, Kühlschläuche, Achsmanschetten und Dämmmatten im Motorraum beschädigen können.

Wer sein Fahrzeug nachts nicht sicher in einer Garage abstellen kann, kann spezielle Fallen aufstellen.
Hier gibt es mittlerweile verschiedensten Möglichkeiten, wie zum Beispiel einen Elektroschocker, hier werden kleine Metallplättchen im Motorraum angebracht, berührt der Marder eines der Plättchen erhält er einen Stromschlag, welcher nicht tödlich ist.

Je nach Größe des Motorraums können auch Wellenrohre, die die Kabel schützen verwendet werden. Es gibt auch Ultraschall-Marderscheuchen, diese Gerät erzeugen starke, pulsierende Ultraschalltöne, die von Menschen nicht wahrgenommen werden. Sie sprechen jedoch das sensible Gehör des Marders an, der daraufhin die Flucht ergreift. Die Marderscheuche wird direkt im Motorraum montiert, jedoch hilft diese nicht unbedingt zuverlässig.
Eine weitere Möglichkeit ist, das man sein Auto mit Bürstenvorhängen und Lochblechen nachrüstet, dies wird von verschiedenen Händler ab Werk angeboten.

Eine einfache Möglichkeit besteht aus einem Rahmen, welchen man mit einem Kaninchendraht oder ähnlichem bespannt und mit dem Auto einfach drauf fährt.
Den meisten Tieren sind solche unsicheren (weil wackeligen) Untergründe unangenehm und sie suchen sich lieber gleich das nächste Auto.

Wenn man einmal den verdacht hatte, das ein Marder im Auto war, der sollte das Fahrzeug gründlich waschen und auch eine „Motorwäsche“ vornehmen lassen.

Autobild hat hierzu bereits vor ein paar Jahren die Mittel untersucht und dabei festgestellt, dass nur die unter Strom stehenden Metallplatten geholfen haben: Nur das hilft gegen Marder

 

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