Auto Shanghai: Mercedes-Benz zeigt seine Studie GLA

(20.04.2013)

Auf der Automesse Auto Shanghai zeigt Mercedes-Benz seine Studie zum Kompakt-SUV Mercedes-Benz GLA bereits am Vortag des ersten Pressetags.

Studie Mercedes-Benz GLA.  Foto:     Auto-Medienportal.Net/Manfred Zimmermann
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Auto-Medienportal.Net/Manfred Zimmermann

Der Ort der Premiere und das Modell sind beides Komplimente an den Markt China, denn hier erwartet der Autokonzern Daimler eine große Nachfrage nach dem GLA.
Die Studie soll dem Produktionsmodell schon sehr nahe kommen. Die Serienversion werden wir im September auf der IAA sehen; die Markteinführung ist für das Frühjahr 2014 vorgesehen.

Dabei spielt die A-Klasse offenbar auch in China zunehmend eine Rolle. Zum deutschen Markt berichtete Zetsche, dass die A-Klasse eine Eroberungsrate von über 40 Prozent erzielt habe. Das durchschnittliche Alter eines A-Klasse-Käufers sei mit dem neuen Modell um rund zehn Jahre gesunken.

Studie Mercedes-Benz GLA.  Foto:     Auto-Medienportal.Net/Manfred Zimmermann
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Dort, wo früher nur ein Modell als A-Klasse angeboten wurde, entsteht heute eine Familie, bei der die Limousine eher die Rolle des sportlichen, jungen Kompaktfahrzeugs übernommen hat, während das kleine viertürige Coupé CLA sich eher in den Wettbewerb mit der Mittelklasse begibt. Der GLA nun bietet die bei der alten A-Klasse so beliebte höhere Sitzposition, viel Raum und agiert im zur Zeit am schnellsten wachsenden Segment der kompakten SUV.

Unter der Haube des Konzeptfahrzeugs mit 4,38 Metern Länge, 1,97 Metern Breite und einer Höhe von 1,57 Metern sitzt ein Zweiliter-Vierzylinder-Turbobenziner mit 155 kW / 211 PS. Seine Kraft bringt er mit Hilfe des automatischen Doppelkupplungsgetriebes 7G-DCT und des Allradantriebs 4-Matic auf die Straße. Einen völlig neuen Ansatz stellen die Scheinwerfer mit Lasertechnologie dar: Sie sorgen nicht nur für Licht auf der Straße, sondern dienen gleichzeitig als Projektoren.

Studie Mercedes-Benz GLA.  Foto:     Auto-Medienportal.Net/Manfred Zimmermann
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Dr. Joachim Schmidt (Mitglied der Geschäftsleitung Mercedes-Benz Cars, Vertrieb und Marketing):

„Mit dem Concept GLA beschreiten wir einen neuen Weg im kompakten SUV-Segment – er ist die sportliche und coupéhafte Evolution dieser Fahrzeug-klasse“.

Dementsprechend präsentiert sich das Design geschwungen dynamisch und mit kraftvollen Linien. Sportlich elegant wirkt die Studie. Auf den 20 Zoll großen Rädern im markanten Fünf-Speichen-Turbinendesign sitzen Reifen im Format 255/45 R20. Sie wurden eigens für den Concept GLA entworfen: Ihr Profil ist so gestaltet, dass es die Linien der Speichen aufgreift und diese optisch verlängert.

Der Dachspoiler nimmt die Struktur der hinteren Dachbeplankung in gekonnter Art und Weise auf und beherbergt das Zusatzbremslicht. Die doppelflutige Abgasanlage demonstriert den sportlichen Anspruch.
Die Rückwandtür besitzt eine Zuziehhilfe und schließt/öffnet elektrisch. Wird sie samt der einteiligen Rückleuchten nach oben geschwenkt, werden Zusatzleuchten sichtbar, die den rückwärtigen Verkehr bei geöffneter Heckklappe warnen. Weitere Beleuchtungseinheiten beherbergt der hintere Querträger auf der Dachreling.

Studie Mercedes-Benz GLA.  Foto:     Auto-Medienportal.Net/Manfred Zimmermann
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Das Interieur reiht sich gestalterisch in die Familie der neuen kompakten Mercedes-Modelle ein, jedoch neu interpretiert als moderner SUV. Dabei dominieren Leder und dunkel galvanisiertes Aluminium. Die vier Einzelsitze und die Türmittelfelder sind mit braunem Naturleder bezogen. Nicht nur die Farbe erinnert an Sättel, sondern auch die Verarbeitung: Insgesamt finden sich im Concept GLA über 20 Meter von Hand verarbeitete Nähte, sie halten die offenen Lederkanten zusammen. Auf den Sitzflächen, die in der Mitte Einschübe aus hochwertigem Segeltuch tragen, unterstreichen Prägungen des Leders das Sattelthema. Die vier Sportsitze mit integrierten Kopfstützen besitzen allesamt beleuchtete Spangen im Durchbruch der Kopfstützen. Graues Naturleder mit einer grafischen Narbung wird unter anderem an der Rückseite der Vordersitze verwendet.

Die Armaturentafel ist mehrlagig konstruiert. Auf der belederten Oberfläche sitzt eine Trägerstruktur aus mattiertem und poliertem Aluminium, die auch alle Instrumente hält. Die Schrauben sind sichtbar und besitzen ein eigens entwickeltes Design. Eine Plexiglasabdeckung schützt vor Verschmutzung. Hinterleuchtung betont den Eindruck schwebender Ebenen. Die Tasten, mit denen sich „Comand Online“ bedienen lässt, sollen einen Eindruck von technischer Präzision hinterlassen. Dazu wurde Plexiglas von hinten schwarz lackiert und die Piktogramme ebenfalls von hinten eingefräst und aufgefüllt.

Die Luftdüsen in der Instrumententafel und im Fond sind eine stilistische Weiterentwicklung. Wie beim Concept A-Class und beim Concept Style Coupé sind sie hinterleuchtet ausgeführt. Abhängig davon, welche Temperatur die Insassen bei der Innenraumklimatisierung wählen, ändern sie ihre Farbe. Bei 22 Grad leuchten sie weiß, wird kühlere Frischluft für den Innenraum gewählt, sind sie blau, beim Wunsch nach warmer Luft erstrahlen sie rot.

Sicher verzurren lässt sich Gepäck mit Hilfe eines federbelasteten Vier-Punkt-Gurtschlosses aus dem Helikopter-Bau. Die Rückenlehnen der hinteren Sportsitze lassen sich mit einem Griff nach vorne klappen, es entsteht eine ebene Ladefläche.

Die Frontscheinwerfer des Konzeptfahrzeugs sind mit jeweils einem Laserbeamer ausgerüstet. Diese dienen nicht nur als Fahrlicht, sondern können auch Bilder und Filme auf Leinwände oder Flächen projizieren. Als Quelle können alle Formate dienen, die über „Comand Online“ verwaltet werden. Der Concept GLA besitzt zwei Kameras, die vorne in der Dachreling sitzen. Aber nicht nur 3D-Aufnahmen während der Fahrt sind möglich: Die HD-Kameras lassen sich abnehmen und zum Beispiel auf einem Mountainbike-Helm befestigen. Je ein Zusatzscheinwerfer an jeder Kamera sorgt für gute Beleuchtung in allen Situationen. Alternativ zur Projektion lassen sich die Filme auch im Innenraum auf dem Bildschirm von „Comand Online“ betrachten.

Mit den Laserbeamern lassen sich beispielsweise auch die Abbiegehinweise des Navigationssystems als Pfeile auf die Fahrbahn projizieren – auch andere Verkehrsteilnehmer könnten so sehen, wohin der Fahrer will. Bei der „Coming-home“-Funktion pulsiert das blaue Licht und signalisiert, dass das Fahrzeug auf seinen Fahrer wartet. Während das Fahrlicht erstmals von einem Laser erzeugt und über eine Spiegellinse umgelenkt wird, dienen für das Tagfahrlicht in Form der charakteristischen Fackel und für die Blinker jeweils LED.
Die Blinker wurden als digitales Lauflicht realisiert.

Via: http://www.auto-medienportal.net (ampnet/Sm/deg)

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