Ölstandskontrolle und Ölwechsel nicht vernachlässigen

Nur wenige Autofahrer kontrollieren den Ölstand regelmäßig. Dabei ist die Kontrolle wichtig: Bei einem zu geringen Ölstand, droht die Beschädigung des Motors. Dasselbe Risiko trifft auch für ein Überziehen des Ölwechselintervalls zu, weshalb es dieses besser einzuhalten gilt.

Eine gute Schmierung ist für den Automotor wichtig. Wenn sie nicht gewährleistet ist, drohen technische Komplikationen. Kein Wunder, dass Autohersteller ihre Kunden zu einer regelmäßigen Ölkontrolle auffordern. In zahlreichen Handbüchern werden Autofahrer dazu angewiesen, die Ölstände ihrer Fahrzeuge mindestens alle zwei Wochen zu kontrollieren.

Die meisten Kraftfahrer vernachlässigen die Ölstands-Kontrolle und bekommen es daher erst spät mit, wenn der Ölstand deutlich abgesunken ist. Folglich ist es empfehlenswert, regelmäßig zum Messstab zu greifen und außerdem stets eine kleine Flasche mit geeignetem Motoröl im Fahrzeug zu führen.

 Motoröl mitführen

Zwei Gründe sprechen dafür, das passende Öl im Auto mitzuführen. Da wäre zunächst die Möglichkeit, im Ernstfall reagieren zu können und somit eine mögliche Schädigung des Motors zu verhindern. Des Weiteren muss nicht erst nach passendem Öl gesucht werden. Es ist nicht so, dass beliebiges Motoröl verwendet werden kann. Ganz im Gegenteil: Noch nie zuvor mussten Autofahrer beim Kauf von Öl derart vorsichtig sein. Zugleich sind einige Ölsorten nicht überall erhältlich.

Besonders an Tankstellen ist die Auswahl an Motorölen oft überschaubar. Zudem werden dort äußerst hohe Preise gefordert. Besser ist es daher, nicht bis zum Ernstfall abzuwarten, sondern vorsorglich den Fachhandel aufzusuchen und sich dort einzudecken. Eine Flasche mit Öl kann beispielsweise im Kofferraum aufbewahrt werden.

Stets das richtige Öl verwenden

Ein wichtiges Thema ist die Wahl des Motoröls. Welches benötigt wird, können Autobesitzer im Handbuch ihres Fahrzeugs nachlesen. Ansonsten empfiehlt es sich, den Autohändler oder eine Kfz-Werkstatt aufzusuchen, um sich dort zu erkundigen.

Das richtige Öl wird anhand der SAE (Society of Automotive Engineers) Kennzeichnung ausgewählt. Ein besonders verbreitetes Motoröl ist beispielsweise 10W-40. Die Kennzeichnung informiert über die Viskosität, die als Fließeigenschaft zu verstehen ist. Ein niedriger Wert ist gut, denn je geringer die Viskosität, desto schneller fließt das Öl. Die erste Zahl gibt das Fließverhalten bei winterlichen Temperaturen bzw. bei Kälte an, die zweite Zahl bei einer Temperatur von 100 Grad Celsius.

15W-40 ist ein typisches Öl, welches längst als Standard gilt – Öle mit höherer Viskosität werden heute im PKW-Umfeld kaum noch verwendet. Die meisten Motoren werden sogar mit 10W-40 geschmiert, das bereits in den Bereich der Leichtlauföle fällt. Noch besser, aber teurer, ist 5W-40, das je nach Produkt teil- oder sogar vollsynthetisch hergestellt wurde. Es verspricht bessere Kaltstarteigenschaften und trägt mit einer Verringerung der Reibung im Motor sogar dazu bei, den Kraftstoffverbrauch zu senken.

Die empfohlenen Ölwechsel-Intervalle einhalten

Es genügt nicht, lediglich den Ölstand regelmäßig zu überprüfen. Von Zeit zu Zeit ist es außerdem erforderlich, das im Motor befindliche Öl auszutauschen. Hinweise zum Ölwechsel und die Suche nach Werkstätten für den Ölwechsel, werden von autoscout24.de angeboten. Der Wechsel des Öls ist besonders wichtig, weil sich die Eigenschaften des Motoröls im Lauf der Zeit verschlechtern. Im Öl befinden sich so genannte Additive, die für eine optimale Wirkungsweise wichtig sind. Sie werden im Lauf der Zeit verbraucht. Zudem reichert sich das Öl mit Partikeln an, die durch Verschleiß an Kolben und Zylinder sowie einigen anderen Motorkomponenten entstehen.

Erfolgt kein Ölwechsel, verschlechtern sich die Eigenschaften des Öls zunehmend. Infolge steigt der Widerstand und das Öl kommt seiner eigentlichen Bestimmung nicht mehr nach. Anstatt eine gute Schmierung zu gewährleisten, wird der Verschleiß erhöht, wodurch sich wiederum die Nutzungsdauer des Motors verkürzt. Zugleich wird die Wärmeabfuhr nicht mehr so gut unterstützt, was den Verschleiß zusätzlich intensiviert.

Nicht an der falschen Stelle sparen

Angesichts dieser Auswirkungen sind Autobesitzer gut damit beraten, die Ölwechsel-Intervalle genau einzuhalten. Leider wird dies aus Kostengründen nicht immer getan, zahlreiche Autofahrer möchten sparen und besuchen ihre Kfz-Werkstatt bewusst später. Allerdings wird hier an der falschen Stelle gespart, zumal ein Ölwechsel ohnehin nicht kostspielig sein muss.

 

 

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