Marderschaden erfolgreich vermeiden

Besonders während der Paarungszeit im August sind Marder sehr aktiv und reagieren entsprechend. Lässt er dann seine Wut an den Kabeln und Schläuchen im Auto aus, so merken Fahrer dies meistens erst, wenn es bereits zu spät ist.

Ein Marder im Auto, die beschädigten Kabel werden allgemein als Marderschaden bezeichnet. Bildquelle: © Andreas Böhm - Fotolia.com
Ein Marder im Auto, die beschädigten Kabel werden allgemein als Marderschaden bezeichnet. Bildquelle: © Andreas Böhm – Fotolia.com

Das Auto verliert Flüssigkeit, springt nicht oder nur schlecht an oder zeigt keine Leistung. Wir schildern nachfolgend, wie Marderschäden erfolgreich vermieden werden können.

Darum nagen Marder gerne Kabel und Schläuche an

Jahr für Jahr werden etwa 200.000 Autos in Deutschland durch Bisse vom Marder beschädigt. Der Grund: während der Paarungszeit markieren Marder ihr Revier. Und befindet sich das Auto nun in seinem Revier, so markiert er es mit. Wird das Auto dann bewegt, so kann es sein, dass ein liebestoller Marder aus einem anderen Revier dies merkt und seinen Hass an Zündkabel, Wasserleitungen oder Bremsschläuchen auslässt.

Inzwischen gibt es aber einige Möglichkeiten, um Marderschäden zu vermeiden, wie die Versicherungsgesellschaft Direct Line in ihrem Marderratgeber mitteilt. So lassen sich zum Beispiel Kabel mit einer Umwandlung schützen, Elektroschocker oder Ultraschallgeräte vertreiben den liebestollen Marder ebenfalls. Außerdem reicht manchmal bereits eine Motorwäsche, um die Markierung zu beseitigen. Nicht funktionieren allerdings Mottenkugeln oder WC-Steine.

Naturschutzbund rät zu Maschendraht

Ein einfacher und preiswerter Schutz vor dem Marder empfiehlt der Naturschutzbund NABU: einen Maschendraht in einem Holzrahmen spannen und unter dem Motorraum legen. Meistens funktioniert dies nur solange, wie der Marder keine Angst mehr vor dem ungewohnten Untergrund hat.

Marderschäden werden meistens von der Teilkaskoversicherung abgedeckt, allerdings unterscheiden sich hier die Versicherungen extrem in ihren Leistungen. Manchmal werden lediglich die beschädigten Teile übernommen und nicht die Folgeschäden, wie zum Beispiel Überhitzungen des Motors aufgrund beschädigter Kühlmittelschläuche. Besonders problematisch sind angenagte Benzinschläuche, wenn dann der Sprit auf heiße Teile des Auspuffs oder des Motors spritzt. Aus diesem Grund sollten Autofahrer, die von der Marderproblematik wissen, vor Fahrtantritt immer unter das Fahrzeug schauen, um zu überprüfen, ob sich dort Pfützen befinden.

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