Ärger mit der Auto-Elektronik

Moderne Autos stecken voller Elektronik. Die vielen Helferlein machen das Leben des Fahrers deutlich angenehmer, denn Klimaanlage, Sitzheizung oder Rückfahrkamera erhöhen deutlich den Komfort.

Der Motorraum des Audi A3 Sportback TCNG

Aber der Einsatz von Elektronik steigert auch die Fehleranfälligkeit und wenn erst einmal die Technik streikt, dann ist schnell der Fahrspaß vorbei. Der Ausfall kann unterschiedliche Ursachen haben und das kann je nach Ursache den Geldbeutel ziemlich belasten.

Tierbisse

Gerade im Sommer, wenn sich die Marder paaren, steigt die Zahl der Schäden durch zerbissene Schläuche und Kabel. Der Grund ist, dass Marder ihr Zuhause entsprechend markieren. Steht dann das Auto im Revier eines anderen Marders, dann kann es durchaus passieren, dass der Marder seinen Konkurrenten vertreiben will und so mit seinen Beißattacken Kabel und Schläuche beschädigt.
Den Marderschaden erkennt man häufig schon von außen und dann sollte man schnell die nächste Werkstatt aufsuchen, damit nicht noch ein größerer Schaden entsteht. Gerade bei Kabeln ist für den Laien nicht erkennbar, welche Elektronik daran hängt. Die üblichen Haushaltsmittel wie Klosteine helfen übrigens kaum. Am effektivsten ist immer noch der Maschendrahtzaun, den man auf einem Holzrahmen befestigt und unter den Wagen schiebt.

Defekte Lichtmaschine

Die Lichtmaschine ist ein Generator, der die Elektronik des Wagens mit Strom versorgt. Man erkennt einen Defekt zum Beispiel daran, dass das Radio oder die Fensterheber nicht mehr funktionieren. Aber es gibt noch weitere Anzeichen und was dieser Ärger am Ende tatsächlich kosten kann, erfährt man auf TOP-Autoverwertung.de. Daher sollte man die Batterie-Leuchte des Autos immer im Blick haben, denn es ist nicht wirklich ein Vergnügen, wenn einem der Strom auf der Autobahn ausgeht und man dann den Pannendienst rufen muss.

Keilriemen

Der Keilriemen treibt die Lichtmaschine an. Wenn er gerissen oder schlecht gespannt ist, dann kann die Lichtmaschine den Motor nicht oder nicht ausreichend mit Strom versorgen. Hier lohnt sich auch ein regelmäßiger Blick unter die Motorhaube. Wenn der Keilriemen durchhängt oder schon ziemlich ausgefranst ist, dann sollte er ausgetauscht werden. Das ist ein verhältnismäßig kleiner Eingriff und lässt sich schnell erledigen.

Kaputter Regler

Bevor die Lichtmaschine ausgetauscht wird, sollte der Laderegler überprüft werden. Wenn er defekt ist, kann es neben den Ausfällen in der Elektronik zur Überlastung der Batterie führen. In der Werkstatt oder mit einem entsprechenden Gerät kann das recht schnell durch eine Messung abgeklärt werden. Mehr als 15V sollte die Ladespannung nicht betragen. Wenn die Stecker verschmort sind, kann das ebenfalls ein Hinweis auf einen defekten Regler sein.

Schwache Batterie

Auch hier kann die Spannung zu niedrig sein, wenn die Auto-Elektronik streikt. Dann sollte man den Ladezustand und die Kapazität testen. Erbringt die Batterie nicht mehr die volle Leistung, sollte sie ausgetauscht werden, denn gerade wenn man dringend zu einem Termin muss und das Auto nicht anspringt, ist es mehr als ärgerlich. Mit einem Spannungsmessgerät kann man den Ladezustand leicht selbst überprüfen. Unter 12V sollte er nicht liegen und dann sollte die Batterie aufgeladen werden, damit es nicht zu einem Ausfall kommt.

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